Business-Intelligence

Staging Area

Der Staging Area kommt im Rahmen des BI-Konzeptes eine besondere Bedeutung zu. Hier wird die Entscheidung über die Qualität der späteren Daten getroffen. Um mit all den verschiedenen Unternehmensdaten im Gesamtzusammenhang arbeiten zu können, müssen die Daten an einer zentralen Stelle in geeigneter Weise gesammelt und für weitere Schritte vorgehalten werden. 

Diesen Prozess bezeichnet man als ETL (Extraktions-, Transformations- und Ladeprozess). Bei der Staging Area werden die Operationalen Daten per ETL aus den internen und externen Datenquellen extrahiert und mit Hilfe verschiedener Transformationsprozesse in das Data Warehouse integriert. 

Zur Sicherstellung der Qualität der Daten in Ihrem Data Warehouse arbeiten wir mit einem speziellen Verfahren zur Transformation der Daten. Je nach Datenbestand integrieren wir für einzelne Bereiche verschiedene Methoden der Transformation. Jede Transformationsmethode enthält mehrere Prozesse die die Transformation abwickeln. Hier ein Beispiel:

Annahme: Sie sind Controller und möchten eine BWA aufbauen, bei deren Analyse Sie die Daten der Finanzbuchhaltung unter unterschiedlichen Aspekten betrachten möchten. So interesSiert Sie beispielsweise wie sich das Konto "Umsatzerlöse 19 %" auf einzelne Artikel, Artikelgruppen oder Marken Ihres Unternehmens (Kostenträger) aufteilt. 

Gleichzeitig interesSiert Sie welcher Außendienstmitarbeiter zum Ergebnis in welcher Höhe beigetragen hat und welche Kundengruppe den größten Anteil an den Umsatzerlösen hat. Weiterhin möchten Sie auch die Erlösschmälerungen und den Wareneinsatz auf den Artikel runterbrechen. 

Für jeden Bereich Ihrer BWA definieren wir nun eine Transformationsmethode. So können für den Bereich Umsatzerlöse die Finanzbuchhaltungsdaten aus Kontenklasse 8 mit den Ausgangsrechnungen und den entsprechenden Artikelpositionen aus dem Verkaufsbereich der Warenwirtschaft verknüpft werden (Methode 1). 

Bei den Erlösschmälerungen (z.B. gewährte Skonti) kann nicht direkt über die Warenwirtschaft auf die Artikeldaten zugegriffen werden. Hier wird eine neue Methode benötigt, die zusätzlich zu ihrem Buchungsjournal noch Daten aus der Offenen-Posten-Verwaltung heran zieht, um die Zahlungsströme und die gewährten Skonti über den Rechnungsbeleg wieder auf die einzelnen Artikel zu schlüsseln (Methode 2).

Beim Wareneinsatz (z.B. Konto Einkauf 19%) müssen über die Einkaufsbelege die entsprechenden Artikelinformation herangezogen werden (Methode 3).

Jede dieser einzelnen Methoden enthält eine unterschiedliche Anzahl von Transformationsprozessen, die letztendlich die Datengrundlage für die Cube-Aufbereitung darstellt.

Die Methoden und Prozesse zur ETL legen wir zusammen mit Ihren IT-Spezialisten fest. Das Velten Softwaresysteme-Business-Intelligence-System beinhaltet ein ausgefeiltes Methoden Portfolio zur Aufbereitung Ihrer Daten.

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